Am 15. August war es endlich soweit, die Tour konnte beginnen!

11 Teilnehmer trafen sich vor 9 Uhr am Friedhof, eine Teilnehmerin stieß in Trebur dazu. Die Abfahrt verzögerte sich um ca. 30 Min., da 2 E-biker ihren Schlüssel für den Akku vergessen hatten. Die 2 fuhren wieder heim und wir trafen uns wieder am Volkshaus.

Wir fuhren über Nauheim, Trebur und Astheim nach Ginsheim an den Altrhein, wo wir die erste Rast einlegten. Dann ging es über die Kostheimer Brücke auf die andere Mainseite. Die Fahrt durch das Wiesbadener Industriegebiet hat gut geklappt.

Nach ca 30 km war Zeit für die Mittagspause, die wir im Schiersteiner Ruderclub einlegten.

 

Leider ist der Radweg unter der Schiersteiner Brücke wegen Bauarbeiten noch gesperrt, sodass wir wieder auf die Straße ausweichen mußten. Danach hatten wir aber fast immer Blickkontakt mit dem Rhein.

Von Walluf nach Eltville führt ein Treidelpfad, den wir anstelle des ausgewiesenen Rhein-Radwegs entlang der Straße benutzten. Auf diesem Pfad gab es auch einige Drängelgitter, eines davon wurde einem unserer Radler zum Verhängnis.Er fiel hin und verletzte sich. Zum Glück reichte ein kleiner Druckverband.

In Eltville machten wir eine Pause in einem Lokal am Rhein bevor wir die letzte Etappe  in Angriff  nahmen. Unser Hotel liegt in der Nähe der Seilbahnstation, also mußten wir den Buckel hoch. Um schnell weg von dem Verkehr auf der Hauptstraße zu kommen, war die erste Seitenstraße nach oben uns. Leider führte sie sehr steil nach oben, sodass einige von uns schieben mußten. Total erschöpft kamen wir im Hotel an, um dann wieder ein Stück der Straße abwärts zum Gästehaus zu kommen!

Nach einer 90minütigen Regenerationszeit trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen im Restaurant "Stadt Frankfurt". Einige von uns stürzten sich noch in das Nachtleben in der Drosselgasse, andere nahmen noch einen Absacker in einem Biergarten.

 

Am nächsten Morgen trafen wir uns gegen 8 Uhr zum Frühstück im Hotel, danach ging es wieder auf Tour.

Das erste Ziel war die Autofähre nach Bingen. Wir  waren im Ort nicht die einzigen Radler, sodass der Überblick über die Teilnehmer nicht möglich war. Eine Teilnehmerin kam beim Überqueren der Bahngleise zu Fall, aber sie konnte unverletzt wieder weiterfahren.

Auf der anderen Rheinseite sammelten wir uns wieder und mußten feststellen,  daß wir nur noch zu 10. waren. 2 Personen hatten den Anschluß verpasst und mußten ohne Ortskenntnisse die Anlegestelle der Autofähre finden. Das ist dort nicht einfach. Aber irgendwann  waren wir wieder komplett.

   

   

Wir fuhren erst nach Kempten, dann führte der Radweg über Gaulsheim und Frei-Weinheim nach Budenheim. Dort kamen wir gegen  12 Uhr zum Mittagessen an.

Der unangenehmste Teil unserer Tour lag dann vor uns. Wir mußten durch Mainz. Ein Stück des Weges führte von Budenheim aus noch am Rhein entlang, dann fuhren wir durch Mombach und das letzte Stück die Rheinstrasse entlang bis wir endlich wieder abseits des Verkehrs waren.

 

Über die Eisenbahnbrücke fuhren wir nach Gustavsburg und am Main  entlang nach Bischofsheim. Hier sollte noch Gelegenheit zum Eisessen sein, aber die Mehrheit wollte weiterfahren. Unsere Mitfahrerin aus Leeheim verabschiedete sich hier und fuhr alleine weiter.

Wir fuhren entlang der Bahn nach Nauheim. Am Bahnhof trennte sich die Gruppe.  Die meisten wollten heim, zu viert radelten wir noch zum Hegbachsee um noch gemeinsam etwas zu trinken.

 

Alles in Allem denke ich war es eine schöne Tour. Das Wetter hat mitgespielt.  Auf der Hinfahrt und war es sehr angenehm, auf der Heimfahrt hätte es schlimmer kommen können,  die Temperatur war wohl noch etwas unter 30 Grad!

Wenn man bedenkt, daß wir nicht mehr die Jüngsten sind, war es trotz der Elektoräder (3 fuhren ohne Strom) eine tolle Leistung --gerade auch von den 4 über 80 jährigen!!! Es waren immerhin  am Tag ca 60 km zu strampeln und auf dem Sattel  zu sitzen!  Hut ab!